Podologieausbildung:

Warum wir der Meinung sind, dass eine Ausbildung zur/m Fußpfleger/in sich weitaus mehr lohnt, als eine Podologenausbildung:

Seit Dezember 2001 hat das so genannte Podologengesetz (PodG) Gültigkeit.

Der Beruf der Podologin, des Podologen ist klar von dem der Fußpflegerin, des Fußpflegers zu unterscheiden.

 

Das Podologengesetz regelt den Titel "Podologin/Podologe" sowie "medizinische Fußpflegerin/medizinischer Fußpfleger"

Es regelt NICHT die Tätigkeit der medizinischen Fußpflege.

 

§ 1 (Podologengesetz) (1) Wer die Berufsbezeichnung "Podologin" oder "Podologe" führen will, bedarf der Erlaubnis. Die Bezeichnung "Medizinische Fußpflegerin" oder "Medizinischer Fußpfleger" darf nur von Personen mit einer Erlaubnis nach Satz 1 oder einer Berechtigung oder staatlichen Anerkennung nach § 10 Abs. 1 geführt werden.

 

Sie erlernen bei uns die medizinische Fußpflege als Tätigkeit.

Sie sind jedoch nicht berechtigt die Titel Podologin/Podologe und/oder medizinische Fußpflegerin/medizinischer Fußpfleger zu tragen. 

Sie sind nach der Ausbildung an unserer Akademie "Fußpflegerin/Fußpfleger". So wie es an allen anderen Schulen, welche unter 2 Jahren Dauer ausbilden (§3 Podologengesetz) der Fall ist. Umständliche Beschreibungen wie "im nicht heilkundlichen Bereich" etc. sind aus unserer Sicht nicht geeignet die Sachlage klar darzustellen.

 

Hier ein Link zur aktuellen Gesetzeslage: http://www.heldtzuelch.de/2013/11/14/medizinische-fuspflege-bgh-schafft-klarheit-fur-werbung/

Aus unserer Sicht ist die Ausbildung zur/m Podologen/in im Gegensatz zur Ausbildung zur/m Fußpfleger/in nicht lohnenswert. Im Gegenteil. Er ist mit enormen Kosten verbunden und birgt weitaus mehr Nachteile als Vorteile. Hier werden Ausbildungskosten von bis zu 20.000,-- € aufgerufen. Ganz zu schweigen von den weiteren Kosten der Ausstattung etc.

 

Weitere Infos zu den enormen Auflagen als Podologe unter: http://www.podologie-vossen.de/downloads/praxiszulassung.pdf

 

Podologen und Podologinnen werden aus unserer Sicht derart schlecht bezahlt, dass die Höhe der Kosten und die Länge der Ausbildung aus unserer Sicht in keiner Weise gerechtfertigt sind!

Als Fußpfleger/in können und dürfen Sie direkt durchstarten und bei diesem enormen Bedarf Ihre Existenz sichern.

 

Aus den hier genannten Gründen empfehlen wir Ihnen, die Ausbildung zur/m Fußpfleger/in zu absolvieren. Der Markt ist unglaublich groß und er wächst und wächst. Dazu bedarf es keiner Podologenausbildung.